"Wie Gott es fügt, so mir's genügt - wahr ist's auf jeden Fall, es gibt nur ein Kühlenthal" (aus der Ortschronik).
Der Name Kühlenthal erscheint in den frühesten urkundlichen Belegen in der Form "Küllental", die mit dem schwäbischen Wort "Hülbe" (=Sumpfstellen) in Verbindung zu bringen ist.
Der Name Kühlenthal ist daher als sumpfiges Tal zu deuten. Die in das Gemeindewappen  aufgenommene Staude der Sumpfdotterblume versinnbildlicht den Gemeindenamen.

Der oben gezinnte blaue Balken stammt aus dem Wappen der Truchsesse von Kühlenthal. Dieses am Ort ansässige Adelsgeschlecht stand lange Zeit in enger Verbindung mit dem Raum der heutigen Gemeinde Kühlenthal. Es ist eine Landgemeinde, die sich aus dem Ort Kühlenthal mit den Weilern Ahlingen und Fertigen sowie der Einöde Anzenhof zusammensetzt.

Von der Ortschaft Kühlenthal kann ab dem 10. Jahrhundert gesprochen werden. In den Jahren 1231 bis 1245 wurde es Standort einer befestigten Burganlage und Sitz des Truchsess von Kühlenthal.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burganlage zerstört. 1677 wurde zur Erinnerung an die Kriegs- und Pestjahre die Heilig-Kreuz-Kirche errichtet. 1753 zählte das Dorf 25 Feuerstellen, was in den folgenden 200 Jahren unverändert blieb.
Erst nach der Schmutterregulierung im Jahr 1962 erfolgte eine starke Entwicklung. Zurzeit zählt die Gemeinde infolge reger Siedlungstätigkeit knapp 800 Einwohner.

In den achtziger Jahren entstanden das neue Rathaus mit Feuerwehrgerätehaus und das Sportgelände mit Tennisplätzen und Eisstockbahn. 1998 konnte der neue Kindergarten eingeweiht werde.